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24. November 2017 Vortrag über einen sensationellen Historikerfund

24. November 2017 Vortrag über einen sensationellen Historikerfund


Museumsverein Klosterkirche Offenhausen e.V.

Einladung

Sensationeller Historikerfund:
Felix Fabri und sein Bericht über die abzustellenden Missstände im Kloster Offenhausen

Am Freitag, 24. November 2017, um 19.30 Uhr referiert im Rathaus Gomadingen Tabea Scheuble, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Tübingen über einen geradezu sensationellen Quellenfund. Unter den in Wien lagernden Reichhofratsakten stieß sie auf einen 40 Seiten umfassenden lateinischen Text, der sich als Stiftung und Ordnung des Frauenklosters Offenhausen im Landts Württemberg zu erkennen gibt, aus dem Jahr 1498 stammt und bei dem es sich um den seit Jahrhunderten als verschollen geltenden Text des Dominikaners Felix Fabri handeln soll. Fabri galt sicher schon zu seinen Lebzeiten als erzählfreudig und schwatzhaft, der unter Bruch des Beichtgeheimnisses Dinge an die Öffentlichkeit brachte, die ihm die Nonnen im Kloster anvertraut hatten. Fabri war aber eben auch Zeit- und Augenzeuge, der in den jetzt aufgefundenen Aufzeichnungen auch über bislang völlig unbekannte Vorkommnisse in Offenhausen berichtet und seinen Blick auf die Observanzeinführung richtet.
Bereits jetzt steht fest, dass das von der Referentin entdeckte Dokument die Geschichte des vormaligen Klosters Maria Gnadenzell zu Offenhausen um eine weitere farbige Facette bereichert.
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Bläserquintett Svogliato in der Zusammensetzung von Ute Klimmek (Querflöte), Nina Speidel (Oboe), Ulrike Schlienz (Horn), Herbert Neuz (Klarinette) und Matthias Bausenhart (Fagott).

Zu diesem außergewöhnlichen und weit in die Geschichte des ehemaligen Dominikanerinnenklosters Offenhausen zurückblickenden Vortrag wird herzlich eingeladen.

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