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  • PM Marbach Classics Programmankündigung 2016 - GEA

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Die Macher und Sponsoren der Marbach Classics (Foto: Geiger)

Es summt und gackert das Orchester

GOMADINGEN-MARBACH. Wer sich des Fußball-Europameisterschaftsgetöses wegen den Kartenkauf für die beiden Marbach Classics-Galavorstellungen noch überlegt, sollte dringend seine Prioritäten klären. Die beiden Abende mit ihrer exklusiven Mischung aus dem Tanz der Pferde zur Musik der Württembergischen Philharmonie Reutlingen (WPR) in der großen Marbacher Reithalle sind so gut wie ausverkauft.

Das Stammpublikum kennt bereits den intimen und feinen Rahmen der Vorstellungen, die seit Jahren schon eine Kooperation des Haupt- und Landgestüts Marbach, der Württembergischen Philharmonie und des Reutlinger General-Anzeigers sind..

Um die Verbindung von Mensch und Tier werden sich die beiden Vorstellungen am 1. und 2. Juli ranken. Menschen und Pferde präsentieren ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit. In Quadrillen zeigen die Marbacher zugleich den hohen Ausbildungsstand der besten Hengste. Zum Gezwitscher der Nachtigallenpolka von Johann Strauß jun. beweisen die gerade aus der Ausbildung übernommenen neuen Marbacher Mitarbeiter, dass sie fest im Sattel sitzen und ein Tandempferd zu führen wissen.

Besondere Gäste werden erwartet: Der Schwarzwälder Fuchs Federkiel, ein gebürtiger Marbacher,  der im »Musée Vivant du Cheval«, einem viel beachteten Zentrum für die Ausbildung von Pferden unterschiedlichster Rassen und Reitern in der klassischen Reitkunst, im hochherrschaftlichen Chantilly lebt und arbeitet. Federkiel wird von seiner Trainerin Elodie Jaquet begleitet.

Mit Anja Beran kommt eine der ganz Großen der Klassischen Reitkunst aus ihrem Ausbildungszentrum  im Ostallgäu nach Marbach. Ihr Beitrag,, ein Pas de deux mit ihrer Chefbereiterin Vera Munderloh, zeigt  Lektionen der Hohen Schule als zauberhaftes Schattenspiel auf iberischen Hengsten. Passend dazu spielt das Orchester Georges Bizets »Les Toréadors« aus der Carmen-Suite.

Ein musikalisches Muss zu einer Soiree: die Ouvertüre zur Fledermaus, WPR-Indendant Cornelius Grube kündigt des Weiteren Gegacker im Orchester in Haydns Sinfonie »Das Huhn« an,  dann lässt Ralph Vaughan Williams einen Wespenschwarm surren, beschreibt Leroy Anderson eine Walzer tanzende Katze und dreht schließlich die silberne Herde, Marbachs Vollblutaraberstuten zu Ottorino Respighis Taube ihre Runden.

Es ist ein Fest für die Sinne, dem die Biosphärengastgeber die Gaumenfreuden zufügen. Wolfgang Speidel stellte regionale Genüsse von der Alblinse, Alblamm und Albschwein in Aussicht.

Begeisterung auch bei den Sponsoren. Für BayWa-Vertreter Roland Schuler liegt die Verbindung zu Marbach ohnehin nahe. Von Anfang an dabei der Sparkassenverband, der so Frank Bob, Leiter der Kreissparkasse Münsingen, mit der Region verbunden ist, Verbindung in Pferdestärken sieht Claus Harr von der Mercedes-Benz-Niederlassung Reutlingen-Tübingen. Als infiziert vom Marbach-Classics-Virus outeten sich die Förderer von Korn-Recycling Alexander Korn und Andreas Reiff.  Und neu dabei ist Personalberater Tauster aus Reutlingen. (GEA)

 

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