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10.07.2016

Veranstaltungen

Marbach Classics: Bewegendes Zusammenspiel zwischen Württembergischer Philharmonie Reutlingen und Marbacher Pferden

Eine bewegendes Schattenspiel zu zauberhafter Musik (Foto: Jakobphotos)

Bereits seit Wochen waren die Marbach Classics 2016 ausverkauft. Weshalb diese einzigartige Mischung aus Pferdeballett und klassischer Musik die Menschen so begeistert, wurde am Freitag und Samstag, 1. und 2. Juli, in der Reithalle des Haupt- und Landgestüts Marbach einmal mehr deutlich. Sowohl Musikliebhaber als auch Pferdefreunde erlebten bei diesem Tanz der Pferde ein Gesamtkunstwerk auf höchstem Niveau. Mehr als 2 500 Besucher, darunter Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, gaben während der fast dreistündigen Gala-Vorstellungen immer wieder Szenenapplaus. Auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (MdL) ist begeistert: „Wer einmal die Marbach Classics erlebt hat, kommt immer wieder gerne ins Gestüt. Denn das Haupt- und Landgestüt ist nicht nur das führende Kompetenzzentrum Pferd in Baden-Württemberg, sondern auch für Besucher immer eine Reise wert. Auf den Gestütshöfen finden das ganze Jahr über kulturelle und hippologische Veranstaltungen statt, beispielsweise die Gestütsauktion im März, das große internationale Vielseitigkeitsturnier im Mai und die Hengstparaden im Herbst. Im Frühjahr faszinieren die Fohlen mit ihren Müttern auf den Marbacher Weiden die Besucherinnen und Besucher. Im Laufe des Jahres wird das Haupt- und Landgestüt von rund fünfhunderttausend Gästen besucht. Diese Zahl ist doch beeindruckend.“

Ein bewegendes Zusammenspiel für alle Sinne

Musikalisch in Szene gesetzt von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen ist der Tanz zu Pferde mit vielen attraktiven Schaunummern des Gestüts Marbach unter Mitwirkung nationaler und internationaler Künstler der Pferdeszene seit 2010 ein Publikumsmagnet. Der Vertrag des schwedischen Dirigenten Ola Rudner in Reutlingen geht dieses Jahr zu Ende.

„Die gute Zusammenarbeit hat uns immer viel Freude bereitet. Herr Rudner hat ein ganz besonderes ,Feeling‘ für das Zusammenspiel von Pferd und Musik“, sagt Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck. Rudner hatte die Marbach Classics von Beginn an dirigiert und immer mehr Gefallen an dem Spiel von klassischer Musik und den Pferden gefunden. Vermissen wird der international renommierte Dirigent schon etwas, wenn er in Deutschlands ältestem Staatsgestüt nicht mehr den Taktstock schwingt: „Die Marbach Classics sind für mich etwas ganz Besonderes, das ist einmalig in der Welt.“

Begeisterte Zuschauer

Ein bewegendes Schattenspiel und hippologisches Schauspiel zugleich erwartete die Besucher bei den zwei Abendveranstaltungen in Marbach. Anja Beran, international geschätzte Ausbilderin der klassischen Reitkunst, präsentierte auf dem Lusitanohengst Pao und im Zusammenspiel mit der Vizeweltmeisterin im Voltigieren Nicole Ciroth mit Tänzen zu Bizets Les Toréadors aus der Carmen-Suite Nr. 1 ein Wunderwerk der Dressur.

Neben vielen anderen „Gänsehaut“-Programmpunkten freute sich das Publikum auch über die Freiheitsdressur von Elodie Jaquet und dem aus Marbach stammenden Schwarzwälder Kaltblut Federkiel. Sie reisten aus dem französischen „Musée du Cheval de Chantilly“ an, einem Palast für Pferde, in dem Dressuren gezeigt werden, die weltweit höchste Anerkennung genießen. Passend dazu: die „Schwarzen Augen“ von Adalgiso Ferraris.

In Quadrillen zeigten die Marbacher den hohen Ausbildungsstand der besten Hengste. Zum Gezwitscher der Nachtigallenpolka von Johann Strauß jun. bewiesen die gerade aus der Ausbildung übernommenen neuen Marbacher Mitarbeiter, dass sie fest im Sattel sitzen und ein Tandempferd zu führen wissen. Harmonie sowohl im Dressurviereck als auch auf der Orchestertribüne herrschte beim Hengst-Quartett zur Musik von Josef Haydn – Lissy Eppinger, Rolf Eberhardt, Konrad Müller und Josef Libal zeigten Dressurlektionen des höchsten Schwierigkeitsgrads mit den Marbacher Landbeschälern Sir Nymphenburg, Hochfein, Davos und Quadrofino.

Weitere Informationen und Impressionen unter www.marbach-classics.de

 

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